Helsinki

Live-Hörspiel von Dominic Oppliger und Vincent Glanzmann
25.5.2024 – 26.5.2024

Gastspiel FR!SCH Mundart 60 Min 9+

Rok ist etwa 11 Jahre alt, so genau weiss das niemand. Nicht mal Tok oder Sol – seine beiden besten Freund:innen, die mit ihm in den überwucherten Ruinen eines verlassenen Dorfes wohnen. Da ist nicht mehr viel von dem, was man einst Zivilisation nannte, nicht mal Erwachsene. Die Namen, die die Menschen einst den Farben gaben, sind - wie viele andere Dinge - längst vergessen. Das stört aber nicht weiter, denn das Leben der drei Freund:innen verläuft friedlich: sie besuchen das alte Buswrack im Brombeerwald, wo noch immer Bilder aus fernen Ländern über den Bildschirm flimmern, sie baden im nahen Bach und beobachten Wildtiere. Und sie ernten, dank des freundlichen Klimas, selbst angebaute Melonen und Orangen.

Als Roks Kater Moh eines Morgens spurlos verschwunden ist, machen sich Rok, Tok und Sol auf die Suche nach ihm. Zumindest der draufgängerische Tok ist überzeugt, dass die mysteriösen Züünler auf der anderen Seite des Waldes etwas mit Mohs Verschwinden zu tun haben. Dass die fast zwei Meter grosse Sol mit ihrer Sehschwäche und ihrer eher eigensinnigen Art der Fortbewegung eine solch gefährliche Suche eher behindert, ahnt selbst der gutmütige Rok. Dass die Suche nach Moh die Drei aber schliesslich zum Eingang des Tunnels führt, der sie in die Ruinenstadt «Helsinki» bringt, kommt für alle völlig unerwartet.

Eine musikalische Fantasy Erzählung in Mundart.

 

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Besetzung

Text, Idee & Musik
Dominic Oppliger, Vincent Glanzmann

ZU DEN KÜNSTLERN

Dominic Oppliger (*1983), Zürich, Autor
Vincent Glanzmann (*1983), Zürich, Sound-Artist & Schlagzeuger 

Vincent Glanzmann schafft mit verschiedenen Instrumenten eine eigenartige Klangwelt, während Dominic Oppliger den Text liest. Die Musik bleibt in ihren Nuancen subtil und schafft gerade dadurch starke Stimmungen. Klänge, Stimme und Inhalt verschmelzen zu einem Hörerlebnis, das die Aufmerksamkeit schärft und die Geschichte wie ein Film vor dem inneren Auge der Zuhörer:innen ablaufen lässt.

 

Bildcredits © Vince Domi, Annett Landsmann

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